Kopftuch einer muslimischen Verkäuferin
Die 2. Kammer des 1. Senats des BVerfG hat die Verfassungsbeschwerde der Betreiberin eines Kaufhauses, die das Arbeitsverhältnis mit einer Verkäuferin mit (einem muslimischen) Kopftuch gekündigt hatte, nicht zur Entscheidung angenommen (PM vom heutigen Tage).
[via
Handakte WebLAWg]
Seit Tagen schon versuche ich, mir diese Frage zu verkneifen; geht nicht mehr.
Lieber Herr Langenhan: Was bitte ich ein
muslimisches Kopftuch? Woran erkennt man das? Seit wann gibt es das? Gibts noch andere? Christliche vielleicht? Und woran erkennt man die?
Hier zu Hause, hier erfolgreich: Die neue türkischstämmige Mittelschicht. Vier Porträts (Feridun Zaimoğlu, Dilek Kolat, Prof. Dr. Aşaf Pekdeğer, Hacer Yüksel)
[vollst. Artikel in
DIE ZEIT v. 21.8.03]
Du bist männlich? Wohnst in Sprockhövel oder Querenburg? Oder studierst an der Bochumer Uni? Bist zwischen 25 und 45 Jahre alt? Zwischen 1,75 und 185 m groß? Deutscher? Dann komm mir nicht zu nahe, denn du könntest ein potentieller Vergewaltiger sein - das jedenfalls meint die Bochumer Polizei mit dem Segen der dortigen Staatsanwaltschaft.
Bestimmt hat man dich auch schon zum "freiwilligen" Speicheltest gebeten, klar, dass du mitmachst, du hast ja schließlich nichts zu verbergen und man hat dir bestimmt auch versichert, dass es nur zu deinem Besten ist, denn damit kannst du ja schließlich beweisen, dass du nicht der Täter bist.
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